(05.02.2018)

Felix besuchte Lester B. Pearson UWC of the Pacific von 2009-2011. Über die grenzenlose Wertschätzung von kultureller Vielfalt und grundverschiedener Traditionen hinaus, entdeckte Felix dort seine Leidenschaft für Meereswissenschaften. Pearson College ist ein Ort der Entfaltung, Diskussionen entstehen durch das Zusammenkommen Jugendlicher aus der ganzen Welt. Oft entstehen aufregende Gespräche auch nach dem Unterricht, während des Mittagessens oder gar erst spät nachts.

Felix erinnert sich an seine Zeit am UWC als eine der intensivsten seines Lebens. Die Atmosphäre am UWC schürte seine Neugier und gab ihm unheimlich viel Energie und Antrieb, wovon er heute noch zehrt. Diese Neugier hilft über Barrieren zwischen Völkern hinweg zu sehen. Kulturelle Unterschiede werden zwar gefeiert, oft gibt es aber auch Anlass, über Stereotype zu lachen und die eigenen Schwächen mit Humor zu betrachten. Die Intensität des UWC Erlebnisses verbindet Menschen, und viele dieser Verbindungen begleiten Felix noch heute.

Nach seinem Zivildienst in Österreich, studierte Felix Marine Science with Arctic Studies (2012-2016) in Schottland und Spitzbergen. Als Europäischer Rolex Stipendiat folgte ein Jahr, in dem Felix weltweit tauchte und viel praktische Erfahrung in der Meeresbiologie sammelte. Ab Oktober 2017 studierte Felix maritime Raumplanung, ein internationales MSc Programm in Sevilla, Venedig und auf den Azoren. Dabei beschäftigte er sich mit der Rolle von Küsten- und Hochseegewässern in unserer Gesellschaft und wie wir diese nachhaltig, gerecht und effizient nutzen können.

Während seiner Zeit am UWC entdeckte Felix nicht nur Meeresbiologie und Tauchen. Die Erfahrungen auf Pearson College haben Felix fest davon überzeugt, dass wir durch internationale Zusammenarbeit Lösungen für die Weltmeere erwirken können, sei es im Bereich der Verschmutzung, Überfischung oder des Artenverlusts. UWC ermutigt Felix nach wie vor, schwierige Themen nicht nur zu besprechen, sondern mit Tatendrang anzugehen.

„In unserer Generation der Millenials besteht eine Sehnsucht, sich einen Platz in der Welt zu schaffen, durch den man etwas bewirkt. Obwohl dieses Ziel unser Zeit sicher zu großen Errungenschaften, vielleicht sogar zur Lösung vieler Probleme der Welt beitragen wird, darf sich jeder und jede einzelne nicht vom Gewicht der Welt erdrücken lassen. Man muss seinen eigenen ‚Impact’ im Kleinen sehen und den großen Herausforderungen unserer Generation in einem Netzwerk von Gleichgesinnten ins Auge sehen.”